Unsere Vereinsstatuten

 

des Vereines „Sportschützenclub Wien“ (abgekürzt: SCW)

  • 1 – Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

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(1) Der Verein führt den Namen „Sportschützenclub Wien“ (abgekürzt: SCW).

(2) Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

(4) Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

  • 2 – Zweck

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(1) Der Verein ist gemeinnützig, unpolitisch und nicht auf Gewinn gerichtet. Sein Zweck ist

die Ausübung und Förderung des Schießsportes und die Abhaltung geselliger

Veranstaltungen.

(2) Errichtung und Betrieb von Schießstätten

(3) Durchführung von schießsportlichen Übungen und Veranstaltungen

(4) Abhaltung von Vorträgen

(5) Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen

(6) Betreuung und Unterricht einer Jugendgilde

(7) Beschaffung der erforderlichen Sportgeräte und Anlage einer Fachbücherei

  • 3 – Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

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(1) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge

(2) Reinerträgnisse von Veranstaltungen und Einrichtungen des Vereins

(3) Spenden, öffentliche Zuschüsse, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen

  • 4 – Arten der Mitgliedschaft

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Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in

(1) Probemitglied- das sind jene Personen, die zur Ausübung des Schießsportes die

erforderliche geistige, körperliche und moralische Eignung haben und als Probemitglied in

den Verein aufgenommen worden sind.

(2) ordentliche Mitglieder mit Arbeitsbereitschaft – das sind jene Personen, die nach ihrer

Probemitgliedschaft als ordentliche Mitglieder in den Verein aufgenommen worden sind und

ihren Willen bekundet haben, für den Verein Arbeitseinsätze in Ausmaß von 20 Stunden pro

Jahr zu erbringen.

(3) ordentliche Mitglieder ohne Arbeitsbereitschaft – das sind jene Personen, die nach ihrer

Probemitgliedschaft als ordentliche Mitglieder in den Verein aufgenommen worden sind,

ihren Willen bekundet haben, dem Verein das Unterlassen ihrer Arbeitseinsätze über einen

höheren Mitgliedsbeitrag abzugelten und die damit nicht mitarbeiten müssen.

(4) Außerordentliche/unterstützende Mitglieder – das sind solche, die den Schießsport zwar

nicht ausüben, aber die Vereinstätigkeit neben der Leistung ihres Mitgliedsbeitrages

zusätzlich durch finanzielle und/oder materielle Beiträge fördern.

(5) Ehrenmitglieder – das sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den

Verein ernannt werden.

  • 5 – Erwerb der Mitgliedschaft

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(1) Alle ordentlichen Mitglieder müssen als Aufnahmevoraussetzungen

  1. a) die zur Ausübung des Schießsportes die erforderliche geistige, körperliche und moralische

Eignung haben und

  1. b) ein gültiges waffenrechtliches Dokument haben.

(2) Über die Aufnahme entscheidet auf Grund einer schriftlichen Beitrittserklärung des

Aufnahmewerbers, die von mindestens einem ordentlichen Mitglied unterstützt sein muss, der

Vorstand in geheimer Abstimmung. Der Aufnahmewerber und die Aufnahmewerberin wird

zunächst provisorisch als Probemitglied auf ein Jahr aufgenommen. Innerhalb dieses Jahres

kann die Probemitgliedschaft jeder Zeit ohne Angabe von Gründen aufgelöst werden. Nach

einem Jahr wird die Aufnahme in die ordentliche Mitgliedschaft vom Vorstand in einer

geheimen Abstimmung beschlossen. Die endgültige Aufnahme kann ohne Angaben von

Gründen verweigert werden. Durch die Abgabe seiner Beitrittserklärung bzw. die Annahme

seiner Ernennung zum Ehrenmitglied unterwirft sich jedes Mitglied des Vereines den

Satzungen (Statuten) sowie der Schieß- und Hausordnung.

  • 6 – Beendigung der Mitgliedschaft

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(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod.

(2) Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftlichen Austritt des Mitgliedes, gerichtet an den

Vorstand. Der Austritt kann nur zum 1. Dezember eines jeden Jahres erfolgen. Er muss dem

Vorstand mindestens drei Monate vorher mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so

ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der

nachweislichen Aufgabe maßgeblich.

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen

  1. a) Bei groben Verstößen gegen eine den Mitgliedern gemäß § 7 obliegenden Pflichten
  2. b) wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen

Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge

im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge

bleibt davon unberührt.

  1. c) Bei groben Verstößen gegen die bei der Ausübung des Schießsportes zu beachtenden

Vorschriften oder Sorgfalt zur Hintanhaltung einer Gefährdung oder Beschädigung eines

Menschen oder einer Sache

  1. d) Vorsätzliche oder mutwillige Beschädigung des Eigentums des Vereines oder anderer

Mitglieder oder Gäste derselben:

  1. e) Grober Verstöße gegen den Zweck oder gegen das Interesse des Vereins, welche sein

Ansehen schädigen

  1. f) Grob unehrenhaften oder unredlichen oder gegen die Gebote der Kameradschaft oder des

Anstandes verstoßenden Verhaltens. Insbesondere wegen strafrechtlicher Verstöße gegen

waffenrechtliche Vorschriften

g)bei wiederholten Verletzungen der Schieß- und Hausordnung trotz schriftlicher Abmahnung

durch den Vorstand

(4) Die Aberkennung einer Ehrenmitgliedschaft kann aus dem in diesem Paragraphen

genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen

werden.

  • 7 – Rechte und Pflichten der Mitglieder

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(1) Alle Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:

  1. a) die Interessen und das Ansehen des Vereins und des Schießsportes nach Kräften zu fördern

und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und er Zweck des Vereins Abbruch erleiden

könnte

  1. b) die Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge pünktlich zu bezahlten
  2. c) die Vereinsstatuten, die Schieß- und Hausordnung sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane

zu beachten und sie haften dem Verein für alle Schäden, welche durch ihr schuldhaftes

Verhalten am Vereinseigentum entstanden ist

  1. d) allfällige Arbeitsleistungen für den Verein, welche die Generalversammlung beschließt,

pünktlich und ordnungsgemäß zu erbringen oder in der beschlossenen Weise abzulösen

  1. e) Mitglieder, welche mit fälligen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein durch

mehr als drei Monate im Rückstand sind, ohne dass ihnen diese Verbindlichkeit gestundet

wurde, dürfen die im Abs. (3) festgelegten Rechte nicht ausüben, bis sie ihre Verpflichten

erfüllt haben

  1. f) alle groben Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten mit anderen Mitgliedern des

Vereins dem Vorstand zu melden, damit dieser eine Schlichtung erwirken oder eine

Problemlösung erarbeiten kann.

(2) a) ordentliche Mitglieder mit Arbeitsbereitschaft leisten diese im Rahmen der

Arbeitseinsätze die durch den Vorstand bekannt gegeben werden ab. Bei Nichterfüllung der

vorgegebenen 20 Stunden werden die restlichen Stunden mit 20,– € pro Stunde beim

nächsten Mitgliedsbeitrag mit in Rechnung gestellt. Alle Mitglieder, die das 65. Lebensjahr

vollendet haben, sind von dieser Regelung ausgenommen.

  1. b) ordentliche Mitglieder ohne Arbeitsbereitschaft leisten ihren Beitrag zu den

Arbeitseinsätzen in Form von höheren Jahresmitgliedsbeiträgen ab.

  1. c) Probemitglieder sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt.
  2. d) Probemitglieder dürfen nur mit Zustimmung des Vorstandes Gäste in den Verein

mitnehmen.

(3) Rechte der Mitglieder

  1. a) Die Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und

die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Schieß- und Hausordnung sowie der

sonstigen hierfür bestehenden, vom Verein getroffenen Verfügungen und unter strenger

Beachtung aller gesetzlichen und behördlichen Vorschriften zu benützen.

  1. b) Den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern stehen das Stimmrecht sowie das

aktive und passive Wahlrecht in der Generalversammlung zu.

  1. c) Die Mitglieder dürfen die Abzeichen und die Vereinskleidung tragen.
  2. d) alle bestehenden Mitglieder sind von der Neugliederung der Mitgliedschaften durch die

Statutenänderung vom 21.02.2014 ausgenommen.

  1. e) jedes Mitglied hat das Recht seinen ordentlichen Mitgliedschaftsstatus auf Wunsch

schriftlich zu ändern.

  1. f) die Art der Mitgliedschaft wird auf dem Clubausweis vermerkt.
  • 8 – Vereinsorgane

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Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und

das Schiedsgericht

  • 9 – Generalversammlung

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(1) Die Generalversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern und den

Ehrenmitgliedern des Vereins und der Jugendgilde, doch steht den letzteren nur eine

beratende Stimme zu. Sie ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetztes

  1. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.

(2) Die Generalversammlung sowie eine außerordentliche Generalversammlung werden durch

den Vorstand einberufen. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung bzw. mittels

E-Mail (an die von den Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse), welche alle

Punkte der Tagesordnung enthalten und allen stimmberechtigten Mitgliedern und den

Rechnungsprüfern mindestens 21 Tage vor dem Termin der Generalversammlung zugesandt

werden muss. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des

Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder

auf Verlangen der Rechnungsprüfer statt.

(3) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen worden

ist und mindestens ein Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins erschienen sind.

Nach Ablauf einer halben Stunde vom vorgeschriebenen Termin ist jedoch die

Generalversammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder

beschlussfähig.

(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 14 Tage vor dem Termin der

Generalversammlung schriftlich oder per E-Mail einzureichen.

(5) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident oder, in dessen

Verhinderungsfall, der Oberschützenmeister bzw. der Schützenmeister.

(6) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der

Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das

Statut des Vereins geändert werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von

zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Abstimmung in der

Generalversammlung erfolgt öffentlich und mündlich, sie hat jedoch geheim und schriftlich

zu erfolgen, wenn dies mindestens ein fünftel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder

dies verlangen.

(7) die Auflösung des Vereins kann nur im Rahmen einer Generalversammlung, bei der dies

gesondert mindestens 2 Monate vorher angekündigt wurde, mit einer 90% Mehrheit der

Wahlberechtigten beschlossen werden.

(8) jedes wahlberechtigte Mitglied kann das Wahlrecht per Vollmacht für maximal 2 weitere

wahlberechtigte Mitglieder ausüben.

  • 10 – Aufgaben der Generalversammlung

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Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

(1) Die Entgegennahme und Genehmigung des vom Vorstand zu erstattenden Jahres und

Rechenschaftsberichtes und die Genehmigung des Protokolls der letzten

Generalversammlung. Beschlussfassung über den Voranschlag

(2) Die Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

(3) Die Entlastung des Vorstandes

(4) Die Beschlussfassung über Ergänzungen und Änderungen der Vereinsstatuten und die

freiwillige Auflösung des Vereins

(5) Genehmigung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge

(6) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft

(7) Beratung und Beschlussfassung über sonstige, auf der Tagesordnung stehende Fragen

(8) Über den Verlauf der Generalversammlung ist ein Protokoll zu führen, welches vom

Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterfertigen und im Archiv des Vereins

aufzubewahren ist.

  • 11 – Vorstand

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(1) Der Vorstand besteht aus: Präsident, Oberschützenmeister, Schützenmeister, Kassier und

Schriftführer.

Sie üben ihr Amt ehrenamtlich aus; tatsächlich erwachsender Aufwand kann jedoch vergütet

werden.

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Seine Funktionsperiode beträgt

zwei Jahre

(3) Vorstandsmitglieder sind wiederholt wählbar

(4) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kooptiert der Vorstand ein Vereinsmitglied als

neues Mitglied des Vorstandes, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden

Generalversammlung einzuholen ist.

(5) Der Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung vom Oberschützenmeister

schriftlich oder mündlich einberufen.

(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und

mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(7) Den Vorsitz bei den Vorstandssitzungen führt der Präsident, bei dessen Verhinderung der

Oberschützenmeister

(8) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten

(9) Die Funktion eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Tod, Ablauf der Funktionsperiode,

Rücktritt, Enthebung und Verlust der Vereinsmitgliedschaft.

(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären.

Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des Gesamten Vorstandes

an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung

eines Nachfolgers wirksam.

  • 12 – Aufgaben des Vorstandes

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Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des

Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem

anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere:

  1. a) Die Erstellung des Jahresvoranschlages sowie die Abfassung des Rechenschaftsberichtes

und des Rechnungsabschlusses (= Rechnungslegung)

  1. b) Vorbereitung der Generalversammlung
  2. c) Einberufung der Generalversammlung
  3. d) Verwaltung des Vereinsvermögens
  4. e) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
  5. f) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins
  6. g) Erlassung der Haus- und Schießordnung sowie deren Ergänzung oder Änderung
  7. h) Festsetzung von Beitrittsgebühren und Beiträgen aller Art
  8. i) Die Disziplinierung von Mitgliedern
  9. j) Besorgungen aller sonstigen Angelegenheiten des Vereins, welche nach diesen Statuten

nicht ausdrücklich der Erledigung durch die Generalversammlung vorbehalten sind.

  1. k) Der Vorstand kann für bestimmte Aufgaben Beiräte und/oder Referenten bestimmen, die

den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme beigezogen werden können. Diese sind

dem Vorstand gegenüber verantwortlich und berichtspflichtig.

  • 13 – Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

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  1. a) Der Präsident führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er vertritt den Verein nach innen

und außen, insbesondere gegenüber Behörden und dritten Personen. Der Präsident führt den

Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt,

auch in Angelegenheiten, die in den Aufgabenbereich der Generalversammlung oder des

Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese

bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

  1. b) Dem Oberschützenmeister obliegen alle Angelegenheiten der Ausübung und Förderung des

Schießsportes. Insbesondere die Leitung und Durchführung der schießsportlichen Übungen

und Veranstaltungen des Vereins, die hierzu erforderliche Unterrichtung und Beaufsichtigung

und Betreuung der Mitglieder und der Jugendgilde. Er vertritt den Präsidenten in dessen

Verhinderungsfall.

  1. c) Dem Schützenmeister obliegt die Funktion des Schießplatz-, Haus- und Zeugwarte sowie

die Betreuung aller dem Vereinszweck dienenden Anlagen. Er vertritt den

Oberschützenmeister in dessen Verhinderungsfall.

  1. d) Der Kassier hat die finanziellen Angelegenheiten des Vereins zu besorgen und das

Vermögen des Vereins zu verwalten und die zur Überprüfung der Vermögensgebarung und

des Vermögenstandes des Vereins notwendigen Bücher zu führen und die Belege geordnet

aufzubewahren.

  1. e) Der Schriftführer hat alle ein- und ausgehende Post zu erledigen, über alle

Generalversammlungen und Vorstandssitzungen Protokolle zu führen und alle den Verein

betreffenden Urkunden in einem geordneten Archiv zu verwahren.

  • 14 – Zeichnung

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Zeichnungsberechtigt ist der Präsident gemeinsam mit dem Schriftführer oder dem

Oberschützenmeister. In finanziellen Angelegenheiten der Präsident gemeinsam mit dem

Kassier. Der Präsident wird bei Verhinderung durch den Oberschützenmeister vertreten.

Sollte auch dieser verhindert sein und besteht Gefahr im Verzug ist auch der Schützenmeister

(jeweils mit dem Schriftführer oder Kassier) zeichnungsberechtigt.

  • 15 – Rechnungsprüfer

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Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren

gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit

Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung

ist. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der

Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

und die statutengemäße Verwendung der Mittel.

  • 16 – Disziplinierung von Mitgliedern

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Verstöße der im § 7 genannten Art, welche nicht so schwerwiegend sind, dass sie den

Ausschluss des schuldigen Mitgliedes geboten erscheinen lassen, können vom Vorstand mit

Disziplinierung desselben geahndet werden. Disziplinarstrafen sind: Die Verwarnung, der

Verweis und das auf die Höchstdauer eines Jahres beschränkte zeitliche Verbot, die

Einrichtungen des Vereines zu benützen und an dessen Veranstaltungen teilzunehmen. Die

Disziplinierung ist dem Betroffenen schriftlich und begründet mitzuteilen, dem dagegen das

Recht der Berufung an die nächste Generalversammlung und auf Gehör in derselben zusteht.

Die Berufung ist schriftlich binnen 30 Tagen beim Vorstand einzubringen, sie hat keine

aufschiebende Wirkung.

  • 17 – Schieß- und Hausordnung

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Der Vorstand beschließt eine Schieß- und Hausordnung, in der die Benützung der Anlagen

und Einrichtungen sowie der Geräte des Vereins geregelt wird.

Insbesondere behält sich der Vorstand das Recht vor, jederzeit die Verlässlichkeit der die

Vereinseinrichtungen benützenden Personen zu überprüfen und diese gegebenenfalls vom

Schießbetrieb auszuschließen.

Mit Beitritt im Verein in welcher Mitgliedsform auch immer unterwirft sich das Mitglied

dieser Schieß- und Hausordnung.

  • 18 – Schiedsgericht

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Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das

vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des

Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach §§ 577 ff ZPO.

Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird

derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich

namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der

andere Streitteil seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung

durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten

Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden

des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der

Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei

Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfach er Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach

bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

  • 19 – Freiwillige Auflösung des Vereins

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Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur eine Generalversammlung und nur mit

neunzig Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

Die Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die

Abwicklung zu beschließen. Sie bestellt ein Mitglied des Vereins zum Liquidator und hat

einen Beschluss darüber zu fassen, wem dieser, nach Abdeckung der offenen Forderungen,

das verbleibenden Vermögenswerte zu übertragen hat.

Jedenfalls darf im Falle einer Auflösung ein verbleibendes Vereinsvermögen nur

gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken zugeführt werden gemäß §§ 34 ff BAO.

 

 

 

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